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K8: Geyer erhöht den Druck – „Meine Geduld ist aufgebraucht“

 |  von Thomsen / Foerde.news

Seit Februar, als Knop die K8 sperren wollte, ist zwar einiges passiert, endgültig abgeschlossen ist das Verfahren jedoch noch nicht - Archivfoto: Thomsen

Flensburg – Im Streit um die K8 will die Stadt Flensburg nun Fakten schaffen. Nach Angaben von Oberbürgermeister Dr. Fabian Geyer liegt der Gegenseite seit Wochen ein abgestimmter Einigungsvorschlag vor. Gleichzeitig treibt die Verwaltung den neuen Bebauungsplan voran. Sollte keine Einigung zustande kommen, bleibt auch eine erneute Enteignung eine Option.

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Im jahrelangen Streit um die K8 wird der Ton schärfer. Oberbürgermeister Dr. Fabian Geyer machte beim Pressegespräch, am Mittwoch, deutlich, dass die Stadt nicht länger auf eine Entscheidung des Grundstückseigentümers warten will.

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Nach Angaben Geyers hat die Stadt gemeinsam mit dessen Anwalt bereits einen Vorschlag ausgearbeitet. Dieser orientiere sich nicht an den ursprünglichen Vorstellungen der Stadt, sondern weitgehend an den Forderungen der Gegenseite. Der Vorschlag liege seit mehreren Wochen vor. Eine abschließende Reaktion gebe es bislang jedoch nicht.

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„Der Ball liegt jetzt bei ihm (Landwirt Knop anm. d. Redaktion)“, sagte Geyer. Die Stadt habe ihren Teil geleistet und werde ihren Weg nun konsequent weitergehen. Seine Haltung fasste der Oberbürgermeister deutlich zusammen: „Meine Geduld ist aufgebraucht.“

Parallel zu den Einigungsbemühungen wird deshalb das Bebauungsplanverfahren fortgeführt. Nach dem im Pressegespräch genannten Zeitplan soll sich der Bauausschuss am 1. September mit dem B-Plan beschäftigen. Ende September soll anschließend die Ratsversammlung entscheiden.

Damit will die Stadt die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen, nachdem das bisherige Verfahren gerichtlich beanstandet worden war. Eine noch ausstehende gutachterliche Bewertung liege inzwischen vor. Zusätzlich habe die Verwaltung eine abschließende juristische Prüfung der Abwägung in Auftrag gegeben.

Kommt bis dahin keine freiwillige Einigung zustande, hält Geyer auch an einem erneuten Enteignungsverfahren fest. Ein Gerichtstermin zu diesem Themenkomplex wird nach seinen Angaben für Ende September oder Anfang Oktober erwartet.

Der Oberbürgermeister sieht die Stadt dabei in einer guten Ausgangsposition. Sowohl bei den Einigungsbemühungen als auch beim neuen Bebauungsplan könne die Verwaltung Fortschritte vorweisen. Für die Gegenseite werde der zeitliche Spielraum dagegen kleiner.