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Lobende Worte zum Engagement des SBV

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Flensburg -In den vergangenen 20 Jahren haben sich Baukosten teilweise um bis zu 100 Prozent erhöht, bei Neubauvorhaben fallen mehr als 4.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche an. - Foto: Marcus Dewanger

Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack informiert sich über Bauprojekte und die aktuellen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt in Flensburg
Flensburg. Von der ersten Demenz-WG in Flensburg über die Neubauten in Tarup und auf der Rude bis hin zum Wohnen am Wasserturm und dem geplanten Bauvorhaben an der Viktoriastraße/Heinrichstraße  – die Innenministerin des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Sabine Sütterlin-Waack, verschaffte sich vergangene Woche Dienstag in Flensburg einen Überblick über bereits fertiggestellte und noch laufende Bauprojekte der Selbsthilfe-Bauverein eG. Aktuelle Herausforderungen wie Baustoffknappheit, Fachkräftemangel bis hin zur CO2-Neutralität und erforderliche Energieeinsparungen – alles derzeit für die Wohnungswirtschaft relevante Themen – wurden an Beispielen des SBV angesprochen.
„Anhand unserer verschiedenen Neubau- und Sanierungsobjekte wird deutlich, dass wir als größter Wohnungsanbieter der Stadt unsere Verantwortung wahrnehmen, hochwertigen Wohnraum zu fairen Mieten anzubieten, und wir freuen uns, dass das selbst auf Landesebene bemerkt wird“, so SBV-Vorstandsvorsitzender Jürgen Möller. „Doch damit wir eine gewisse Wirtschaftlichkeit und bezahlbares Wohnen weiterhin gewährleisten können, müssen angesichts der steigenden baulichen Anforderungen die Förderungen für Bau und Sanierungen ausgebaut werden.“
In den vergangenen 20 Jahren haben sich Baukosten teilweise um bis zu 100 Prozent erhöht, bei Neubauvorhaben fallen mehr als 4.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche an. „Wir haben im vergangenen Jahr rund 20 Millionen Euro in verschiedene Bereiche unserer Wohnungsbestände investiert, trotzdem können wir alleine beispielsweise keine Co2-Neutralität sicherstellen“, ergänzt SBV-Vorstand Michael Ebsen. „Hier muss auch auf Seiten der Energieversorger einiges geschehen und durch die Politik müssen entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden.“
Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack zeigte sich beeindruckt von der Vielseitigkeit der unterschiedlichen Quartiere. „Das Engagement der Wohnungsbaugenossenschaften in Schleswig-Holstein begeistert mich immer wieder – gerade auch hier in Flensburg habe ich tolle Wohnlösungen für unterschiedliche Zielgruppen vorgefunden.“ Darüber, dass das Land in vielen Teilen bereits eine gute Förderpolitik betreibe, waren sich die beiden Vorstände und die Innenministerin einig. „Wir haben in den vergangenen Jahren bereits viele Verbesserungen im Baubereich und bei unserer Förderpolitik umgesetzt oder auf den Weg gebracht. Und wir werden weiter - auch in schwieriger Gesamtsituation - daran arbeiten, dass sich die Rahmenbedingungen der Wohnungswirtschaft wieder verbessern.“


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