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Smarte Technik auf Flensburger Sitzbänken
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg – Zwei Sitzbänke in Flensburg sind um eine technische Funktion erweitert worden. Im Rahmen des Modellprojekts „Smart Cities – Smarte Grenzregion zwischen den Meeren“ wurden an zwei Standorten sogenannte Smart Beams installiert, die Energieversorgung, Ladeflächen, Messsensorik und Beleuchtung in den öffentlichen Raum bringen.
Zwei Sitzbänke im Stadtgebiet bieten ab sofort mehr als nur eine Gelegenheit zum Ausruhen. Im Zuge des Modellprojekts „Smart Cities – Smarte Grenzregion zwischen den Meeren“ sind an zwei Standorten sogenannte Smart Beams eingebaut worden.
Dabei handelt es sich um Solarbalken, die als Sitzfläche in die Parkbänke integriert sind und einzelne Banklatten ersetzen. So wird aus einer herkömmlichen Sitzbank ein zusätzliches Angebot für Passanten. Die Ausstattung umfasst eine solarbetriebene Stromversorgung, zwei kabellose Ladeflächen für mobile Endgeräte, einen Sensor zur Messung der Luftqualität sowie eine integrierte LED-Beleuchtung.
Besonders praktisch: Zum Laden des Handys wird kein Kabel benötigt, das unterwegs mitgeführt werden muss. Es genügt, das Smartphone auf die markierten Flächen zu legen – vorausgesetzt, das Gerät unterstützt kabelloses Laden.
Installiert wurden die Smart Beams am Mühlenstrom-Wasserrad gegenüber dem Zentralen Omnibusbahnhof an der Kreuzung Nikolaistraße/Süderhofenden sowie direkt an der Hafenspitze mit Blick auf das Hafenbecken.
Mit dem Projekt will die Stadt erproben, wie digitale Lösungen den öffentlichen Raum sinnvoll ergänzen können. Ziel ist es, praktische Funktionen mit zusätzlicher technischer Infrastruktur zu verbinden und damit einen unmittelbaren Nutzen für die Bevölkerung zu schaffen.
Wer an der Hafenspitze oder am Wasserspiel am ZOB unterwegs ist, kann die neuen Funktionen der Sitzbänke nun direkt vor Ort ausprobieren.
