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SPD schlägt Solidaritätspartnerschaft mit ukrainischer Stadt vor

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Flensburg - Die SPD schlägt nun eine Solidaritätspartnerschaft mit einer Stadt in der Ukraine vor. - Foto: Thomsen

Verbindungen und Austausch im Bereich Kultur, Sport oder Wirtschaft. Das ist die Grundlage vieler Städtepartnerschaften. Auch Flensburg ist über diesen Weg mit Neubrandenburg, Carlisle in England und Slupsk in Polen verbunden.

Die SPD schlägt nun eine Solidaritätspartnerschaft mit einer Stadt in der Ukraine vor. Diese Möglichkeit bietet die „Servicestelle Eine Welt“ an, die sich um Entwicklungshilfe auf kommunaler Ebene kümmert und vom Entwicklungshilfeministerium finanziert wird. Über die Servicestelle wird Kontakt zu einer passenden ukrainischen Stadt aufgenommen und ein Austausch über die aktuelle Situation zwischen beiden Städten organisiert. So kann herausgefunden werden, was an konkreter Hilfe gebraucht wird und welchen Beitrag Flensburg dazu leisten kann. „Ich finde das Instrument eine gute Möglichkeit ein Signal zu senden und einen kleinen Beitrag als Stadt zu leisten“, so Justus Klebe, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Mit der Aufnahme vieler Schutzsuchender leisten wir bereits einen großen Kraftakt. Ich würde mich freuen, wenn wir dies durch eine Solidaritätspartnerschaft mit einer unkritischen Stadt ergänzen“, so Klebe abschließend. Der Antrag wird kommende Woche im Hauptausschuss diskutiert.  


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