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Stadt Flensburg verhängt nächtliche Ausgangssperre

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Flensburg - Von 21 - 5 Uhr morgens gilt ab Samstag eine Ausgangssperre in Flensburg - Archivfoto: Thomsen

Die Stadt Flensburg zieht in Absprache mit der Landesregierung die Zügel in der Pandemie-Bekämpfung an und greift zu einem drastischen Mittel: Ab Samstag, 20. Februar gilt eine Ausgangssperre zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens.
Ausnahmen: Besuche im Krankenhaus, eine registrierte Person darf Angehörige in einer Pflegeeinrichtung besuchen (bei Vorlage eines negativen Coronatests); und Ausnahmen für Paare mit getrennten Wohnsitzen und Kinder von getrennt lebenden Eltern.
Die Maßnahme soll zunächst für eine Woche gelten, um den seit längerer Zeit an der als kritisch angesehenen 200er-Marke kratzenden Inzidenzwert nachhaltig zu senken. „Sollten die Maßnahmen nicht schnell greifen, kann die Ausgangssperre um eine weitere Woche verlängert werden“, erklärte Ministerpräsident Daniel Günther in einer Pressekonferenz.
Zudem dürfen sich in Privaträumen und im Freien nur noch Personen des gleichen Haushalts miteinander treffen. Die Kontaktbeschränkungen werden hier also auch nochmals verschärft.
„Wir merken, dass die bisherigen Maßnahmen nicht für die Senkung der Inzidenzwerte ausgereicht haben“, erklärte Daniel Günther.
Im Kreis Schleswig-Flensburg werden die eigentlich für Montag angedachten Öffnungen von Schulen und Kindergärten auf unbestimmte Zeit, ebenso wie in der Stadt Flensburg, ausgesetzt.
Aufgrund der Nähe zur Stadt gilt ab Samstag auch im Kreis die Ein-Personen-Regel für Einkäufe und eine Maskenpflicht ab 14 Jahren auf Spielplätzen.

Der Inzidenzwert ist am Mittwochabend auf 185.2 gestiegen

 

Für den Kreis Schleswig.-Flensburg kannst du hier nach lesen: Verfügung Kreis-Schleswig-Flensburg


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