Unwetterwarnung für Schleswig-Holstein: Dauerregen und Sturmböen erwartet

 |  von Thomsen / Foerde.news

In Nordfriesland werden Niederschlagsmengen von bis zu 70 Litern pro Quadratmeter erwartet. - Archivfoto: Thomsen

Schleswig-Holstein –

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt eindringlich vor einer markanten Wetterlage über dem Norden Deutschlands. Ab Mittwoch, den 30. Juli, müssen sich die Menschen in Schleswig-Holstein auf teils ergiebigen Dauerregen sowie starke bis stürmische Böen einstellen. Die amtlichen Warnungen gelten bis in die Nacht zum Donnerstag.

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Anhaltender Regen sorgt für hohe Niederschlagsmengen

Nach Angaben des DWD beginnt der Dauerregen in den frühen Morgenstunden des Mittwochs und hält voraussichtlich bis Donnerstag, 2 Uhr, an. Für weite Teile Schleswig-Holsteins werden dabei Niederschlagsmengen zwischen 35 und 50 Litern pro Quadratmeter erwartet. Besonders betroffen ist der Kreis Nordfriesland: Dort ist sogar von ergiebigem Dauerregen mit Mengen zwischen 40 und 70 Litern pro Quadratmeter die Rede – eine Warnstufe, die bereits als Unwetter eingestuft wird.

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Sturmböen bis zu 80 km/h in Nordfriesland möglich

Parallel zum Regen zieht ein kräftiges Windfeld über die Region hinweg. Für Mittwoch sind Windböen mit Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h aus südwestlicher Richtung angekündigt. In Verbindung mit Schauern oder in exponierten Lagen wie der Westküste sind sogar Sturmböen bis zu 70 km/h möglich. Besonders in Nordfriesland muss ab Mitternacht mit weiteren Verschärfungen gerechnet werden: Dort sind Böen um 80 km/h nicht ausgeschlossen – das entspricht Windstärke 9 auf der Beaufortskala.

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Behörden raten zur Vorsicht

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, lose Gegenstände im Freien zu sichern. Dazu zählen Gartenmöbel, Zelte, Sonnenschirme und Abdeckungen. Auch sollte mit lokalen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden – insbesondere durch Aquaplaning und umgestürzte Äste oder kleinere Bäume.

Der Deutsche Wetterdienst appelliert an die Bevölkerung, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und aktuelle Hinweise in den Wetter-Apps oder im Rundfunk zu beachten.

Fazit: Schleswig-Holstein steht ein ungemütlicher Witterungsverlauf bevor. Wer kann, sollte sich auf Einschränkungen einstellen – und den Aufenthalt im Freien auf das Notwendigste begrenzen.