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Vom Winde verweht war gestern

von

Sturmschäden des vergangenen Herbstes zu 95 % beseitigt

Flensburg. Wie es sich anfühlt, wenn Ziegel in Massen von Dächern stürzen, selbst größte Bäume entwurzelt werden und Schwerstgegenstände durch die Gegend fliegen, das haben wir in Flensburg im letzten Jahr erleben müssen

 

Nachdem Orkantief "Christian" als seit 14 Jahren heftigster Sturm im letzten Oktober in Flensburg wütete, hielten auch die etwas milderen Ausläufer von "Xaver" die Flensburger im Atem und richten erheblichen Schaden an und sorgten dafür, dass zahlreiche Helfer rund um die Uhr im Einsatz waren..

 

Seitdem sind bis heute noch unzählige Bäume gefällt und Dächer gedeckt worden. Schlosser, Maurer, Zimmerer und Statiker waren im Einsatz, um die vielen Gefahrenquellen zu sichern und z.B. öffentliche Wege und Wälder wieder begehbar zu machen.

 

Auch diverse Liegenschaften der Stadt Flensburg, besonders Schulen und Museen in exponierter Lage, sind bei den Stürmen erheblich in Mitleidenschaft gezogen, so dass im Fachbereich Vermögen ein Techniker seitdem mit der Abarbeitung der Maßnahmen wie Notsicherung, Ausschreibung, Beauftragung, Bauüberwachung, Abnahme beschäftigt ist.

 

Die Kosten der Schadenbeseitigung, die überwiegend über die Versicherung abgewickelt werden, belaufen sich derzeit auf geschätzte 400.000,-€. Am stärksten zu Buche schlagen die Sanierung der Auguste-Viktoria-Schule mit 53.000 €, der Schule am Campus mit 30.000 € und der Grundschule Fruerlund mit 15.000€. (Weitere: Goetheschule I: 10.000€, Goetheschule II:   8.000€, Petrischule 6.500,00€, KTS 6.500,00€, Rathaus Parkplatz 6.500€,  HLA Marienallee 6.000,00€, Hohlwegschule 6.000,00€, Altes Gym. 5.000,00€)

 

Aber ein Ende ist absehbar. Denn erfreulicherweise teilte der Fachbereich nun mit, dass er unter rund 95 % der anfallenden Arbeiten bereits einen Haken machen konnte.

 

So auch unter die Reparatur des AVS-Turms, dessen Kupferkuppel - vor kurzem noch vom Wind verweht - seit letzter Woche in neuem Glanze über Flensburgs Dächern prangt (siehe Foto).

Quelle:Stadt Flensburg

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