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Zur Exe 2-4 : es geht weiter !

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Nachdem im November 2013 die Mehrfamilienhäuser „zur Exe 2-4“ durch Brandstiftung zerstört wurden, ist jetzt der nächste Schritt in Richtung Wiederaufbau getan.

Die Ratsversammlung vom 16.September hat beschlossen, dass der Komplex abgerissen werden darf und das der SBV als Eigentümer in leicht veränderter Form neu bauen darf.

Der Neubau wird rund 5,3 Million Euro kosten und beinhaltet ein abgewandeltes Wohnkozept, wobei die Fassade farblich und architektonisch an die Nachbargebäude angeglichen wird. Das neue Konzept sieht 47 Wohneinheiten in Flächen von 30 – 80qm vor. Ursprünglich waren es 33 Wohnpartien. 32 Einheiten werden öffentlich gefördert und 15 frei finanziert. Zielgruppe des Neubaus (insbesondere der geförderten Wohneinheiten) sind somit Studenten und Menschen mit geringem Einkommen. Für das planungstechnische Problem, das für neuen Wohnraum auch neue Parkflächen geschaffen werden müssen, zeichnet sich ebenfalls eine Lösung ab. Im Rahmen der Überprüfung durch Statiker, die letztendlich über Neubau oder Wiederaufbau der alten Substanz entschieden, kam zutage, das das nebenstehende Gebäude (Schützenkuhle 15) in der Bauart so sehr mit den durch den Brand betroffenen Gebäuden verzahnt ist, das auch dieses Haus abgerissen und neu wieder aufgebaut werden muß. Der erst Bezug ist für August 2016 geplant.

 

Der Verursacher dieser Katastrophe vom November 2013 – ein Liebeskranker 49-jähriger Flensburger – ist mittlerweile zu acht Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt. In Anbetracht des Schadens an den Häusern und dem Schaden , den er 33 Flensburger Familien zugefügt hat, wird das Urteil in Flensburg nach wie vor kontrovers diskutiert. 

Bilder: Architekturbüro Johannsen und Fuchs, Husum.Text: F. Beeke

 

 

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